Schnellschnittdiagnostik

Zuschnitt eines Lymphknoten
Zuschnitt eines Lymphknotens
Flüssiges Paraffin
Auffrieren des Präparates in flüssigem Trägermaterial
Gefrorene Gewebe wird gehobelt
Trimmen und Schneiden des aufgefrorenen Gewebes
Färbung von Hand
Die Färbung erfolgt von Hand

Wettlauf mit der Zeit

Während die Herstellung eines histologischen Präparates von der Fixierung bis zum fertigen Präparat in der Regel etwa 16 h benötigt, muss im Rahmen der Schnellschnittdiagnostik ein Präparat innerhalb von 5 Minuten hergestellt und bewertet werden.


Schnellschnitte werden typischerweise während einer laufenden Operation angefordert, wenn der Chirurg wichtige Informationen benötigt, um über den Fortgang und Umfang der Operation zu entscheiden. Während der Zeit bis zur telefonischen Durchsage der histopathologischen Diagnose durch einen Facharzt bleibt der Patient in Narkose. Ein Beispiel für häufige Schnellschnittuntersuchungen ist z.B. die Frage, ob Lymphknoten durch einen Tumor befallen sind, oder ob ein Tumor vollständig entfernt wurde.

Der Vorteil der viel größeren Geschwindigkeit muss bei der für den Schnellschnitt notwendigen Schnelleinbettung durch eine schlechtere Gewebserhaltung erkauft werden. Die Beurteilung erfordert daher langjährige Erfahrung und ist Bestandteil der Facharztausbildung Pathologie.

Auf diesem Video können Sie miterleben, wie im „Wettlauf mit der Zeit“ während einer laufenden Operation ein Schnellschnitt hergestellt und von einem Arzt für Pathologie begutachtet wird. Das Ergebnis wird sofort den Operateuren telefonisch mitgeteilt und beeinflusst den Fortgang der Operation.


Schnellschnitt-Labor:

Telefon: 0551-39-19403

 

 

 

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