Medizinische Versorgung

Die am Pathologischen Institut der Universitätsmedizin Göttingen durchgeführte Diagnostik findet Eingang in praktisch alle Bereiche der modernen Patientenversorgung: sie dient dem Erkennen und der genauen Zuordnung einer Erkrankung, der Therapieplanung und der Überprüfung des Therapieerfolgs und unterstützt damit die Arbeit der klinisch tätigen Ärzte.

  • Immunhistochemie
  • Histologie
  • Molekularpathologie

Die Tatsache, dass die Pathologie mit nahezu allen klinischen Disziplinen (Chirurgie, Innere Medizin, Frauenheilkunde, Urologie, Kinderheilkunde, Dermatologie uvm.) im Kontakt steht und in diesem fortdauernden Dialog eine Vielzahl verschiedenster Anforderungen zu bewältigen hat, erfordert eine langjährige Ausbildung und hohe Spezialisierung der hier tätigen Ärztinnen und Ärzte.

In den vergangenen Jahren hat sich die Rolle der Pathologie dahingehend verändert, dass gerade bei bösartigen Tumoren neben der klassischen Diagnostik zunehmend auch eine Einbindung in die Therapieplanung stattgefunden hat, z.B. durch die Bestimmung von Hormonrezeptoren beim Brustkrebs oder der Nachweis bestimmter genetischer Veränderungen bei soliden und hämatologischen Tumoren.

Bei solchen speziellen Fragestellungen müssen die Informationen, die sich durch die alleinige mikroskopische Betrachtung gewinnen lassen, durch moderne Spezialmethoden ergänzt werden. Solche Hilfsmethoden sind vor allem die Immunhistochemie, bei der durch Antikörper bestimmte Strukturen oder Moleküle in Geweben sichtbar gemacht werden können, sowie zunehmend auch molekularpathologische Spezialuntersuchungen.

Der medizinische Fortschritt ist in vielen Gebieten rasant – neue Forschungsergebnisse eröffnen neue Therapiemöglichkeiten. Damit ein Patient für eine solche neue Therapie in Frage kommt, ist es häufig erforderlich, zuvor Spezialuntersuchungen an Gewebeproben, z.B. aus einem Tumor des Patienten, durchzuführen.

Damit Patienten, die heute an der Universitätsmedizin Göttingen behandelt werden, morgen von den neuen Möglichkeiten profitieren können, kommt der optimalen Aufbewahrung aller entnommenen Gewebeproben eine zentrale Rolle zu.

Die professionelle Einlagerung und Bewahrung von Geweben in ihrem ursprünglichen Zustand für zukünftige diagnostische und wissenschaftliche Untersuchungen wird auch als „Biobanking“ bezeichnet und ist eine der Kernkompetenzen einer universitären Pathologie.

Zu den besonderen diagnostischen und wissenschaftliche Schwerpunkten des Institutes und seiner ärztlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählen u.a.

 

 

 

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