Methodenforschung

Mittels eines vibrierenden Mikrotoms (eines sog. "Tissue slicers") können von nativen Geweben dünne Schnitte hergestellt werden, die unter Zellkulturbedingungen für mehrere Tage am Leben erhalten werden können. Mit diesem Verfahren ist es also möglich, z.B. Tumorzellen in ihrer "natürlichen" Umgebung, im Kontakt mit Stromazellen und Wachstumsfaktoren, zu untersuchen.
Es unterscheidet sich also deutlich z.B. von Zellkulturverfahren, bei denen über lange Perioden hinweg gezüchtete und autonom wachsende Tumorzellen verwendet werden.

Nachteil des Verfahrens ist die schlechtere Standardisierbarkeit, da jeder Tumor eine einzigartige Kombination aus verschiedensten Faktoren darstellt. Die Gewebe können für alle gängigen Methoden (immunhistochemische Färbungen, aber auch molekulare Analysen) weiterverwendet werden.